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News

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Jan 23, 2010

Zu Anfang der Besatzung entdeckte der damalige Verteidigungsminister Moshe Dayan, dass die Besatzung wirklich eine ideale Situation sei. Sie gibt dem Besatzer absolute Herrschaft ohne irgendeine Verpflichtung, ohne den Bewohnern irgendwelche Staatsbürgerrechte zuzugestehen. Wenn Israel die Gebiete annektieren würde, würde es entscheiden müssen, was es mit der Bevölkerung macht.

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Ein Besatzungsstatus löst all diese Probleme. Die Bewohner der besetzten Gebiete haben de facto überhaupt keine Rechte – weder national, noch als Bürger oder als Mensch. Die israelische Regierung baut überall, wo es ihr gefällt, Siedlungen hin – entgegen dem Völkerrecht und nun errichtet sie auch noch eine Universität dort.




Jan 16, 2010

Noch kaum ein Jahr im Amt hat Lieberman schon eine Menge diplomatisches Porzellan zerschlagen. Er hat eine Reihe befreundeter Regierungen beleidigt. In einem bemerkenswerten Fall wies er die Norweger öffentlich zurecht, weil sie den Geburtstag ihres Nationaldichters Knut Hamsun feierten, der mit den Nazis sympathisiert hatte. In einem anderen Fall griff er die schwedische Regierung an, die nicht öffentlich gegen den Artikel eines Schreiberlings einer schwedischen Zeitung protestierte, der die lächerliche Behauptung aufgestellt hatte, dass israelische Soldaten Palästinenser töteten, um ihre Organe für Transplantationen zu verkaufen. Wegen Liebermans Reaktion wurde dies eine Nachricht in der Weltpresse.

 

Seine Tendenz, ausländische Regierungen zu beleidigen – ein ziemlich unglücklicher Zug für einen Außenminister – mag durch die Tatsache verschlimmert worden sein, dass viele seiner ausländischen Kollegen sich weigerten, ihn zu treffen, da sie ihn als Rassisten oder ausgesprochenen Faschisten betrachten - wie ihn tatsächlich auch viele Israelis sehen.




Jan 9, 2010

Der stille Amerikaner ähnelt Mephisto in Goethes Faust, der sich selbst als die Kraft definiert, die „immer das Böse will und stets das Gute schafft“ – aber umgekehrt.



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