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News

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Mar 6, 2010

In dieser Woche fanden an beiden „Heiligen Stätten“ Zusammenstöße statt. Sie waren durch Netanyahus Entscheidung verursacht worden, sie auf eine Liste von Stätten jüdischen „Kulturerbes “ zu setzen, die von der israelischen Regierung saniert werden sollen. Da aber beide auch für Muslime, Juden und Christen heilig sind, ist dieser einseitige Akt nichts anderes als eine Enteignung und eine offensichtliche Provokation. Falls wirklich der Wunsch bestehen sollte, diese Stätte zu renovieren, dann hätte dies in einem gemeinsamen Komitee der Vertreter beider Völker und aller drei Religionen erreicht werden können.



Feb 27, 2010

UM DIE Zukunft Israels zu bewahren, muss man damit beginnen, das Gerüst vom Gebäude abzureißen. Mit andern Worten: die „weiße Lüge“, dass Religion gleich Nation sei, zu begraben. Die israelische Nation muss als die Basis des Staates anerkannt werden.

 

Wenn dieses Prinzip akzeptiert wird, wie wird dann die zukünftige Gestalt Israels – innerhalb der grünen Linie – aussehen?




Feb 20, 2010

Vom strategischen Standpunkt aus verursacht die Dubai-Operation der Regierungspolitik, die Irans vermutliche Atombombe als existentielle Bedrohung für Israel sieht, schweren Schaden. Die Kampagne gegen den Iran hilft, die Aufmerksamkeit der Welt von der andauernden Besatzung und den Siedlungen abzulenken, und veranlasst die USA und Europa und andere Länder, nach seiner Pfeife zu tanzen.




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Der Frieden zwischen Israel und Palästina ist möglich !!

Uri Avnery vertritt seit 1948 die Idee des israelisch-palästinensischen Friedens und die Koexistenz zweier Staaten: des Staates Israel und des Staates Palästina, mit Jerusalem als gemeinsamer Hauptstadt. Uri Avnery schuf eine Weltsensation, als er mitten im Libanonkrieg (1982) die Front überquerte und sich als erster Israeli mit Jassir Arafat traf. Er stellte schon 1974 die ersten geheimen Kontakte mit der PLO-Führung her.

 

Uri Avnery ist Gründer der Bewegung Gush Shalom. Der Publizist und langjährige Knesset-Abgeordnete Avnery, 1923 in Beckum geboren und 1933 nach Palästina ausgewandert, gehört seit Jahrzehnten zu den profiliertesten Gestalten der israelischen Politik. Er ist durch seine kämpferisch-kritische Begleitung der offiziellen israelischen Regierungspolitik weit über die Grenzen seines Landes hinaus bekannt geworden. Für sein Engagement für den Frieden im Nahen Osten sind ihm zahlreiche Auszeichnungen zuerkannt worden, unter anderen der Erich-Maria-Remarque-Friedenspreis der Stadt Osnabrück (1995), der Aachener Friedenspreis (1997), der Bruno Kreisky Preis für Verdienste um die Menschenrechte (1997), der Alternative Nobelpreis (2001) sowie der Carl-von-Ossietzky-Preis der Stadt Oldenburg (Mai 2002).

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